Home Office vs. Datenschutz und IT-Sicherheit?

Wie können Unternehmen kurz- aber auch langfristig die gesetzlichen Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit einhalten, nachdem der Großteil der Mitarbeiter von zu Hause aus arbeitet? Maya el-Auwad und Marlene Schreiber geben einen Überblick und konkrete Umsetzungshinweise für die Praxis.

Viele Arbeitnehmer wurden in den letzten Wochen zum Teil ohne weitere Vorbereitung ins Home Office geschickt. Nachdem die meisten sich darin eingerichtet haben und sich vor allem der Einsatz von Video-Konferenztools steigender Beliebtheit erfreuen, stellen sich nun viele Unternehmen die berechtigte Frage: verträgt sich das mobile Arbeiten eigentlich mit den rechtlichen Anforderungen an Datenschutz und -sicherheit? Denn Corona entbindet die Unternehmen nicht von ihrer Verantwortlichkeit! Auch die Landesbeauftragte für den Datenschutz in Niedersachsen, Barbara Thiel, stellte erst kürzlich klar, dass Datenschutz in Zeiten von Corona keineswegs „seine Berechtigung verloren hat. Ganz im Gegenteil: Gerade die jetzige Zeit macht seine Bedeutung besonders deutlich“.

 

Aber was müssen Arbeitgeber und Angestellte jetzt genau tun? Darüber sprechen Maye el-Auwad und Marlene Schreiber und erklären unter anderem:

  • Was müssen Unternehmen jetzt tun, um datenschutzkonformes Arbeiten im Home Office sicher zu stellen?
  • Welche Sicherungsmaßnahmen müssen Unternehmen nun ergreifen?
  • Welche Vereinbarungen zwischen Arbeitgeber und Beschäftigten zur Arbeit im Homeoffice sind sinnvoll?
  • Welche Kontrollrechte hat der Arbeitgeber, um die Umsetzung von Maßnahmen beim Arbeitnehmer zu Hause sicherzustellen?
  • Worauf muss beim Einsatz von Video- und Audiokonferenz-Tools geachtet werden?

13. Mai 2020