Hate Speech, Fake News, freie Rede - Wo beginnt die Schere im Kopf?

Die Verbreitung von "Hate Speech" erregt seit Beginn der Flüchtlingskrise die Besorgnis vieler Politiker und Journalisten. Seit der Wahl des US-Präsidenten Donald Trump kommt eine weitere Sorge hinzu: Wie lässt sich verhindern, dass weite Teile der Bevölkerung in ihrem Wahlverhalten durch "Fake News" manipuliert werden?

Facebook unter Druck

Bundesjustizminister Heiko Maas setzte sich im August 2015 an die Spitze der Bewegung. In einem offenen Brief warf er Facebook vor, die Verbreitung rassistischer und fremdenfeindlicher Äußerungen tatenlos geschehen zu lassen. Facebook erklärte sich daraufhin bereit, an einer "Task Force" mitzuwirken mit dem Ziel, "Hate Speech" schneller zu identifizieren und zu löschen. Damit jedoch nicht genug: Facebook steht nach wie vor in der Kritik. In jüngster Zeit mehren sich Forderungen, Online-Plattformen durch saftige Bußgelder zu schnellerem Handeln zu zwingen. 

Auch bei der Diskussion um "Fake News" steht Facebook im Mittelpunkt. Brexit, Donald Trump, Pegida und AfD: Politiker und Journalisten suchen ratlos nach den Ursachen des Aufstiegs von "Populisten" und meinen, dass Bürger gezielt durch Falschmeldungen manipuliert werden. Facebook wird vorgworfen, mit der Verbreitung von "Fake News" gewissenlos Kasse zu machen. 

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13. April 2017