IT-Projekte in der Schieflage – Zwischen Projektfortführungswillen und Prozessvorbereitung

Das Sales Team hat viel versprochen, die Verträge sind geschlossen. Es gab ein produktives Kick-Off-Meeting und das Projektteam des Dienstleisters ist seit 3 Monaten vor Ort und am Arbeiten. Der letzte Milestone ist gerade so erreicht, der nächste noch nicht in Sicht. Das vorgesehene Budget ist zu 50 % ausgeschöpft, aber der Leistungsstand entspricht dem nicht. Es stockt. Erste Zweifel an der Leistungsfähigkeit kommen auf, der Projektverantwortliche des Auftragnehmers beruhigt: Alles im grünen Bereich.

Wie verhält man sich als Auftraggeber eines (komplexen) IT-Projektes, wenn sich Schwierigkeiten ergeben und

  • nicht eingehaltene Termine
  • Budgetüberschreitungen
  • mangelhafte oder unerwartete Arbeitsergebnisse
  • überraschendes Kommunikationsverhalten (oder radio silence) oder
  • Personalwechsel

den Projekterfolg in Zweifel ziehen?

Mit einer solchen – in unserer Praxis häufigen – Situation beschäftigte sich das Webinar. Dabei gingen wir vor allem auf folgende Fragen ein:

  • Wie stellt man fest, ob eine –  bloße– Projektstockung vorliegt oder ob wirklich Gefahr im Verzug ist?
  • Wie lange macht ein Festhalten am Projekt Sinn?
  • Schuss vor den Bug, Austausch des Dienstleisters oder Übernahme des Projektmanagmentes?
  • Do’s und Dont’s in der Zweifelsphase?
  • Wie treibt man das Projekt voran und trifft gleichzeitig Vorsorge für den Fall des Scheiterns?
  • Was muss man im Hinblick auf etwaige spätere Auseinandersetzungen beachten?
  • Wie klappt die Transition von der Fortführung zur Abwicklung?
  • Ist im Fall des Scheiterns ein Gerichtsverfahren unausweichlich? Welche Alternativen gibt es.

 

In ihrem Webinar am 22.11.2019 berichteten Dr. Martin Schirmbacher und Christof Elßner über IT-Projekte in der Schieflage.

 


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9. September 2019