Domainrecht - eine Bilanz der Rechtsprechung aus den Jahren 2010/2011

Fabian Reinholz und Daniel Schätzle geben in der Zeitschrift Kommunikation&Recht einen Überblick über die Rechtsprechung der vergangenen 12 Monate zu den Internetdomains. Sortiert nach Anspruchsgrundlagen, Anspruchszielen und Anspruchsgegner werden die bedeutendsten Aussagen der Gerichte erläutert und kritisch beleuchtet.

12 Monate Domainrechtsprechung haben dem Domainrecht einmal mehr neue Erkenntnisse beschert. Im Tickerstil lauten die wichtigsten Meldungen: Der treuhänderische Inhaber der Domain muss diese auf Verlangen an den eigentlich Berechtigten übertragen (BGH: braunkohle-nein.de); die DENIC ist Drittschuldnerin bei Domainpfändungen (LG Frankfurt a. M.); vor dem LG Berlin wurde der Versuch unternommen, das UDRP-Verfahren der ICANN auszuhebeln (LG Berlin: claro.com); Der Domain-Parking-Anbieter haftet nicht für Markenverletzungen (BGH: staedtler.eu).

Diese und viele andere Entscheidung aus den Jahren 2010/2011 werden in dem Aufsatz von Fabian Reinholz und Daniel Schätzle aufgegriffen. Der Aufsatz dient dazu einen Überblick über die Domainrechtsprechung der vergangen 12 Monate zu erhalten. Dabei werden die wichtigsten Kernaussagen dargestellt und ihre Bedeutung für das Domainrecht erläutert.

Inhalt:

  • Anspruchsgrundlagen
    • Namensrecht
    • Herausgabeanspruch bei Treuhanddomains
    • Marken und geschäftliche Bezeichnungen
    • Wettbewerbsrecht
    • Domainklau
  • Anspruchsziele
    • Anspruch auf Übertragung der Domain
    • Anspruch auf Löschung der Domain
  • Anspruchsgegner
    • Drittschuldnerin DENIC
    • Keine Haftung des Domain-Parkin-Anbieters
  • Domainendungen
    • Domainendungen im Registerverfahren
    • Die neuen gTLDs

Der Aufsatz "Domainrecht - eine Bilanz der Rechtsprechung aus den Jahren 2010/2011" von Fabian Reinholz und Daniel Schätzle ist in der Zeitschrift Kommunikation&Recht erschienen (K&R 2011, 770).

Bei der Beschaffung des Aufsatzes sind wir Ihnen gerne behilflich.